Der i-meds Becherblister hat in den letzten 4 Jahren schnell und kontinuierlich seinen sicheren Platz in der Pflege und im Heim gefunden: zwischenzeitlich liegt der Becherblister auf Platz 3 nach Schlauch- und Kartenblister.

Dafür verantwortlich sind die herausragenden Eigenschaften im Umgang und Gebrauch des Becherblisters. Noch wichtiger aber ist, dass sich der Becherblister einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Sein Leumund ist so gut, dass er in einer kürzlich erschienenen Umfrage1 mehrfach den vordersten Platz einnimmt.

Im Folgenden will ich Ihnen die Ergebnisse zum Becherblister aus einer Umfrage von Prof. Dr. Thomas Schmidt vorlegen: „Arzneimittelversorgung in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen – Umfrageergebnisse“, © Hochschule Kempten, Prof. Dr. Thomas Schmid, 2018.

  1. Einer der herausragenden Vorzüge des Becherblisters im Heim ist das einfache Einfügen in bestehende Prozess-Abläufe. Vor allem bei Heimen, welche bisher in den offenen Becher gestellt haben, ist die einzige Veränderung, dass der Becher nun verschlossen und qualitätsgeprüft aus der Apotheke kommt. Alle anderen Vorgänge im Heim sind gleich wie zuvor z.B. mit dem Schwarz-Becher. So ist es einsichtig, dass der Becherblister hier hervorragend einklinken kann.
  1. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass die Möglichkeit, den Blister ändern zu können, für einen Großteil seiner Akzeptanz steht: das simple Öffnen und Schließen (mit einer neuen Folien-Generation ab 2019 weiter verbessert) schafft eine hohe Flexibilität in der Apotheke und im Heim, wie sie ansonsten nur bei offenen Systemen (Schwarz-Becher, Dosette, usw.) zu finden ist.
  1. Interessanterweise zeichnet sich ab, dass die manuellen Blisterverfahren (Becher- und Kartenblister) bei der Qualität bzw. der Fehlervermeidung in der Heim-Versorgung am höchsten bewertet werden; dagegen erscheint der Schlauchblisters gerade im Hinblick auf die hochgelobte fehlerfreie Qualität der maschinellen Herstellung bei der Pflege im Heim selbst anders beurteilt zu werden.
  1. In derselben Untersuchung stellte sich heraus, dass rund 20% der Heime die Verblisterung einführen bzw. ändern wollen. Der Becherblister erscheint hier noch besser, wenn das Heim sich um ein alternatives Blistersystem umschaut. Kein einziges der Heime, welche bereits den Becherblister benutzten, wollten auf ein anderes System umsteigen!

Auch wenn wir es hier mit einer Momentaufnahme zu tun haben, wir sind stolz auf dieses Ergebnis. Denn aus dem oben Gesagten ist das Ergebnis nachvollziehbar: bei einem gut bewerteten Blister ist ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem aktuell verwendeten Blister-Verfahren und der angegebener Wechselbereitschaft mehr als offensichtlich.

1: Das Studiendesign und erste Ergebnisse entnehmen Sie bitte dem Artikel der DAZ, Nr. 15, S. 52 vom 12.04. 2018 oder online. Die vorliegenden Daten entstammen der Präsentation von Prof. Schmid beim BVKA-Meeting 2018 in Mainz und werden in Anlehnung an die Präsentation hier lediglich zusammengefasst und vereinfacht dargestellt.